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Die Liberalisierung der Märkte und die Notwendigkeit zu einer nachhaltigen Entwicklung kennzeichnen den Energiesektor.
Die Liberalisierung hat zu fundamentalen Umbrüchen in der Branche geführt: Großfusionen wie Veba und Viag zur e.on,
Firmenübernahmen wie der Kauf von London Electricity durch die französiche EDF, die Stilllegung von Überkapazitäten, usw. Ökonomisch erhofft man sich mehr Effizienz und damit sinkende Preise.
Die Erfahrungen aus liberalisierten Märkten sprechen jedoch keine einheitliche Sprache. Während die britischen und deutschen Strompreise
gesunken sind, erlebte man in Kalifornien zum Teil extreme Preisspitzen.
Die Folgen aus ökologischer Sicht sind ebenfalls ambivalent. Einerseits kann steigende ökonomische Effizienz zu mehr Umweltschutz führen
Andererseits sinkt mit dem Strompreis auch der Anreiz zum effizienten Umgang mit Energie, und es verschlechtert sich die Wettbewerbssituation
neuer erneuerbarer Energietechnologien.
Bericht der Enquete-Kommission "Nachhaltige Energieversorgung" des 14.
Deutschen Bundestages vom April 2001 (pdf-File: 35 KB)
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