Kooperierende Wissenschaftler/innen:
Prof. Dr.-Ing. Stefan Preitl, 'Politehnica' University of Timisoara, Timisoara, Rumänien
Das dynamische Verhalten
elektrischer Energieversorgungssysteme ist häufige Ursache großer
Störungen. Ökonomische und betriebliche Zwänge führen
dazu, dass diese Systeme in der Nähe ihrer Stabilitätsgrenze
betrieben werden. Dadurch und z.B. durch veränderte Charakteristiken
der Lasten oder der Forderung nach Einbindung "regenerativer" sowie "dezentraler" Energiequellen
in größeren Maßstäben treten nichtlineare Eigenschaften
der Energieversorgungssysteme mehr und mehr in den Vordergrund. Ziel dieses
Vorhabens ist es, die Dynamik des Kraftwerksverbundes zu untersuchen. Um
dem nichtlinearen Charakter Rechnung zu tragen, werden die
notwendigen Stabiliätsuntersuchungen anhand nichtlinearer Modelle
durchgeführt. Diese Modelle sind detaillierter als sonst übliche
und haben speziell für diese Art der Untersuchungen geeignete mathematische
Eigenschaften.Zugleich müssen große energietechnische Geräte
vor Beschädigung oder Zerstörung geschützt werden. Dazu
wird ein Monitoring-System für Synchrongeneratoren entwickelt, das interne
Zustände der Maschine auf der Basis der komplexen nichtlinearen Modelle
visualisiert und mit schutztechnischen Systemen gekoppelt werden kann.